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Vogelgrippe ist für knusprige oö. Weidegänse kein Thema
OÖ Volksblatt, 25.10.2005
Hysterie wie bei BSE unbegründet Ein Fünftel der
bei uns verzehrten Ganserl kommt aus heimischer Aufzucht. Für
die oö. Geflügelbranche sei die Umsetzung des
Freiland-Haltungsverbots, das aufgrund der Vogelgrippe-Bedrohung
erlassen wurde, kein Problem, so Landesbäuerin Annemarie
Brunner. Ställe für die Verordnung zur Vogelgrippe vorhanden
„Gänse und Henderl haben sowieso Ställe, um Unter-schlupf zu
finden. Es ist vielmehr fürs Geflügel selbst ein Problem
eingesperrt zu sein“, weiß Brunner. Nachdem viele Gänse schon
geschlachtet wurden, sei die Sorge ohnedies unbegrün-det.
„Hühner, die eingesperrt werden, legen halt ein paar Tage keine
Eier“, erklärte Brunner dem VOLKSBLATT. Trotzdem befürwortet die
Landesbäuerin das konsequente Handeln Österreichs. „Wir hoffen,
dass es zu keiner Hysterie wie bei BSE kommt. Da hatten wir in
Österreich keinen Fall, trotzdem ging der Absatz zurück“, meinte
LH-Stv. Franz Hiesl beim offiziellen Start der oö.
Weidegans-Saison. Dieser ging gestern, rechtzeitig vor Martini
(11. November), über die Bühne. Das Besondere an Weidegänsen
ist, dass sie mit Gras gefüttert werden. „Ich bezeichne die Gans
immer als Geflügelkuh, denn sie ist das einzige Geflügel, das
nicht zu den reinen Körndlfressern gehört und Gras verdauen
kann“, erläuterte Martin Mayringer, Geflügelreferent der Oö.
Landwirtschaftskammer. Resultat der Fütterung und Bewegung der
Tiere ist ein zarteres, fett- und wasserärmeres Fleisch.
Erfreulich: Bereits ein Fünftel des oö. Gänsefleisch-Bedarfs
kommt von heimischen Bauern.heid
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