Bauern haben wirklich Grips
Tolle Ergebnisse erzielten drei bäuerliche Initiativen beim GRIPS-Ideenwettbewerb 2006. Unter 191 eingereichten Projekten belegten die Sonnenalmmilch, die ARGE Kärntner Bioweidegans und das Wasserix-Projekt die Plätze drei bis fünf.
Im voll besetztem Casineum Velden gab es
Donnerstagabend vor einer Woche die
Preisübergabe.
Hinter GRIPS verbirgt sich nichts anderes
als der „Gemeinde- und
Regionsinnovationspreis“ des Landes Kärnten.
Erstmalig wurde dieser kärntenweite Wettbewerb heuer ausgetragen. Für die perfekte Abwicklung sorgte die Landesabteilung 20, Dorf- und Stadterneuerung, unter Projektverantwortlichen Dipl.-Ing. Friedrich Scheschark.
Ziel war es, neue Ideen für den ländlichen Raum zu suchen und zu prämieren. Insbesondere lag das Augenmerk auf der lokalen und regionalen Zusammenarbeit von Betrieben, Landwirten, Vereinen und Gemeinden.
„GRIPS zeigt, dass die Bewohner des ländlichen Raumes ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“, war GRIPS-Mentor Landeshauptmann Jörg Haider von der Vielfalt und Anzahl der eingereichten Projekte beeindruckt.
Eine Fachjury hatte die Qual der Wahl, in zwei Bewertungskategorien jeweils fünf Plätze zu vergeben.
Erstmalig wurde dieser kärntenweite Wettbewerb heuer ausgetragen. Für die perfekte Abwicklung sorgte die Landesabteilung 20, Dorf- und Stadterneuerung, unter Projektverantwortlichen Dipl.-Ing. Friedrich Scheschark.
Ziel war es, neue Ideen für den ländlichen Raum zu suchen und zu prämieren. Insbesondere lag das Augenmerk auf der lokalen und regionalen Zusammenarbeit von Betrieben, Landwirten, Vereinen und Gemeinden.
„GRIPS zeigt, dass die Bewohner des ländlichen Raumes ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“, war GRIPS-Mentor Landeshauptmann Jörg Haider von der Vielfalt und Anzahl der eingereichten Projekte beeindruckt.
Eine Fachjury hatte die Qual der Wahl, in zwei Bewertungskategorien jeweils fünf Plätze zu vergeben.
Zukunft liegt an uns selbst
In der Kategorie eins („abgeschlossene
Projekte mit Weiterentwicklungsideen“)
konnten drei bäuerliche Initiativen vorne
mitmischen.
Hier belegte der Bäuerliche Milchhof Sonnenalm aus dem Görtschitztal Rang drei. Die in Klein St. Paul angesiedelte Kleinmolkerei ist ein Zusammenschluss von zwölf Bauern aus der Region. Erzeugt werden unter anderem Frischmilch, Joghurt, Käse und Topfen. Vertriebspartner sind Spar, ADEG, Schulen und regionale Lebensmittelhändler.
Die ARGE Kärntner Bioweidegans (Platz vier) ist ein Zusammenschluss von fünf Biobauern quer durch Kärnten. Die GRIPS-Jury attestierte dem Agrarius®-Gewinnerprojekt von 2005 „ausgezeichnete“ Zukunftschancen. Das Projekt habe sich erfolgreich entwickelt und stelle eine „Win-Win“-Vernetzung von Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus dar.
Den fünften Platz errangen die Naturkreisbetriebe Kärnten mit „Wasserix“. 41 Kärntner Urlaubsbauernhöfe haben sich das Thema „Wasser“ zur Aufgabe gemacht. Urlaubsgäste, Bevölkerung, Schulen und Kindergärten werden von der Quellführung bis zu Wassersagen gezielt sensibilisiert. Das Regentropfenmännchen „Wasserix“ ist Galionsfigur des Naturkreisprojektes.
Hier belegte der Bäuerliche Milchhof Sonnenalm aus dem Görtschitztal Rang drei. Die in Klein St. Paul angesiedelte Kleinmolkerei ist ein Zusammenschluss von zwölf Bauern aus der Region. Erzeugt werden unter anderem Frischmilch, Joghurt, Käse und Topfen. Vertriebspartner sind Spar, ADEG, Schulen und regionale Lebensmittelhändler.
Die ARGE Kärntner Bioweidegans (Platz vier) ist ein Zusammenschluss von fünf Biobauern quer durch Kärnten. Die GRIPS-Jury attestierte dem Agrarius®-Gewinnerprojekt von 2005 „ausgezeichnete“ Zukunftschancen. Das Projekt habe sich erfolgreich entwickelt und stelle eine „Win-Win“-Vernetzung von Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus dar.
Den fünften Platz errangen die Naturkreisbetriebe Kärnten mit „Wasserix“. 41 Kärntner Urlaubsbauernhöfe haben sich das Thema „Wasser“ zur Aufgabe gemacht. Urlaubsgäste, Bevölkerung, Schulen und Kindergärten werden von der Quellführung bis zu Wassersagen gezielt sensibilisiert. Das Regentropfenmännchen „Wasserix“ ist Galionsfigur des Naturkreisprojektes.
Fortsetzung folgt
Auf die zehn prämierten GRIPS-Projekte
wurden je nach Platzierung Förderpreise von
5000 bis 25.000 Euro ausgeschüttet. Diese
Gelder sind zweckgebunden und dienen
ausschließlich der Umsetzung und
Weiterentwicklung der Projekte.
Kleines Trostpflaster für alle, die diesmal nicht zum Zug gekommen sind: Landeshauptmann Haider versprach, dass es den Ideenwettbewerb auch künftig geben werde.
Kleines Trostpflaster für alle, die diesmal nicht zum Zug gekommen sind: Landeshauptmann Haider versprach, dass es den Ideenwettbewerb auch künftig geben werde.
Die GRIPS-Sieger
Kategorie „Abgeschlossene Projekte mit
Weiterentwicklungsideen“
1. Europahauptschule Dellach/Drau mit ihrem „Nachhaltigen Abfallmanagement an Schulen“
2. Polytechnische Schule Althofen für eine Ausbildungsoffensive im Fachbereich Tourismus.
3. Bäuerlicher Milchhof Sonnenalm
4. ARGE Kärntner Bioweidegans
5. Naturkreisbetriebe Kärnten mit „Wasserix“
Kategorie „Neue Projektideen mit konkreten Konzepten“
1. Hauptschule Bad Bleiberg mit ihrem Konzept „Gemeinsame Schule Bad Bleiberg – Glück auf!“
2. Weissenseer Holz-System-Bau GmbH mit „autarc homes (autarke Häuser)
3. Peter und Gerald Jernej mit „Leben am Wasser“ (Flusswohnboote am Stausee)
4. Nockregion Regionalentwicklungs GmbH mit ihrer „Inwertsetzung des Biosphärenparks Nockberge“
5. Marketing- und Regionalmanagement Feldkirchen mit dem Konzept „Vom Berg zum See“ (Turracher Höhe – Ossiacher See)
1. Europahauptschule Dellach/Drau mit ihrem „Nachhaltigen Abfallmanagement an Schulen“
2. Polytechnische Schule Althofen für eine Ausbildungsoffensive im Fachbereich Tourismus.
3. Bäuerlicher Milchhof Sonnenalm
4. ARGE Kärntner Bioweidegans
5. Naturkreisbetriebe Kärnten mit „Wasserix“
Kategorie „Neue Projektideen mit konkreten Konzepten“
1. Hauptschule Bad Bleiberg mit ihrem Konzept „Gemeinsame Schule Bad Bleiberg – Glück auf!“
2. Weissenseer Holz-System-Bau GmbH mit „autarc homes (autarke Häuser)
3. Peter und Gerald Jernej mit „Leben am Wasser“ (Flusswohnboote am Stausee)
4. Nockregion Regionalentwicklungs GmbH mit ihrer „Inwertsetzung des Biosphärenparks Nockberge“
5. Marketing- und Regionalmanagement Feldkirchen mit dem Konzept „Vom Berg zum See“ (Turracher Höhe – Ossiacher See)






