Große Nachfrage: Gänsehalter gesucht
Die „Südburgenländische Weidegans“ ist heuer nahezu ausverkauft, obwohl heuer über 3.000 Weidegänse gezüchtet wurden. Für einige Bauern ist die Weidegans mittlerweile ein wichtige Einnahmequelle geworden.
Große Nachfrage
„Die wirtschaftliche Bedeutung ist ganz gut. Wir haben uns auf die Gänse umgestellt. Die Nachfrage ist sehr groß. Wir können nicht einmal alle beliefern, die nachfragen, weil wir noch immer zu wenig haben“, sagt Gänsehalterin Herta Schneider aus Eisenberg.
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Zwischen neun und elf Euro
Die südburgenländische Weidegans wird sowohl konventionell, als auch biologisch gehalten. Der Kilopreis liegt zwischen neun und elf Euro. Der Großteil der Gänse werde in der Region abgesetzt, sagt Siegfried Marth, Obmann des Vereins „Südburgenländische Weidegans“.
„Die Hauptabnehmer sind 50:50 Gastronomie und Privatkunden, beide sind gleichermaßen wichtig. Und seit Neuestem gibt es auch Verarbeiter, die mit ins Boot steigen, etwa einen Pastetenhersteller. Aber es gibt auch schon viele andere Interessenten, die wir einfach nicht bedienen können“, so Marth.
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Gänsehalter im Südburgenland gesucht
Daher beginne im Winter eine neue Kampagne: Gesucht werden Gänsehalter im gesamten Südburgenland, damit die Weidegänse verteilt werden können. Damit wolle man dem Ziel, ungenutzte Flächen sinnvoll zu nutzen und Landschaftspflege zu betreiben, wieder näher zu kommen.
26 Wochen auf der Weide
Weidegänse müssen naturnahe gehalten werden. Eine Gans braucht 100 Quadratmeter Grünland. In der Regel bleiben die Gänse 26 Wochen auf der Weide, bevor sie ihre Reise zum Schlachthof antreten.
Publiziert am 02.11.2011





